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Räucherungen

 




Räucherstoffe für religiöse, magische und medizinische Zwecke finden wir weltweit, denn Räuchern ist ein Kultur übergreifendes Phänomen. In vielen Kulturen wird Weihrauch als "Nahrung der Götter" angesehen. Schon die ersten Menschen in der Steinzeit kannten Rituale und Zeremonien und waren der Natur sehr verbunden. Um die Götter und Geister gnädig zu stimmen, wurden oft Räucherzeremonien auf dafür vorgesehenen Altären abgehalten. Der Rauch stieg sichtbar in himmlische Höhen auf und wurde dazu benutzt, um den Göttern Botschaften zu überbringen, ihnen Dankbarkeit zu erweisen und Bitten an sie zu richten.



Die Kunst des Räucherns zu Ehren der Götter lag in Hochkulturen in den Händen der Priester und Könige. Die Rezepte der heiligen Räucherstoffe wurden von Eingeweihten und Heilkundigen erstellt. Die Ärzte der Antike schätzen das Räuchern.
Sie kannten damals noch nicht das Limbischen System und seinen Bezug zu Gerüchen und Gefühlen. Allerdings hatten die Ägypter die Erfahrung, dass man mit Düften Psyche und Wohlbefinden beeinflussen kann. Weihrauch und Myrrhe hatten nach ägyptischer Erfahrung hohe Wirksamkeit bei der Wiederherstellung seelischen Gleichgewichts. Es finden sich auch bei den Ägyptern die klassischen Anwendungen von Räucherungen bei entzündlichen Erkrankungen, Nervenleiden und Rheuma. 


Räuchern kann heilen und entspannen 
Meditation und Gebet unterstützen 
Es gehört zu den ältesten Heilanwendungen der Menschen. Der Duft spielt dabei eine wichtige Rolle.

Räucherstoffe aus der Natur

 

Alantwurz: entspannt, stärkt, zentriert

Angelikawurzel: erzeugt einen Schutzmantel aus Licht

Baldrianwurz: öffnet die Tore in die Anderswelt

Bernstein: sonnige, positive und ernsthafte Energie

Beifuß: gibt Energie, stärkt die Lebenskraft, für Segnungen und zum Schutz

Benzoe Siam Mandel: stark entspannend

Borretsch: verbreitet gute Laune

Burgunderharz: stärkend und aufbauend

Damianablätter: stimmungsaufhellend, anregend,

Dammar: erhellend auf das Gemüt

Drachenblut: erdend, stabilisierend, Schutzschild gegen negative Energien

Eisenkraut: magische Pflanze Nordeuropas, hilft bei Weissagungen, Verbindung zu

                   den feinstofflichen Welten

Eukalyptusblätter: reinigt die Raumluft, macht den Kopf frei

Gewürzsalbei: keimtötende Wirkung (in Krankenzimmern)  zur Förderung von

                        Meditation

Guggul: erzeugt eine wunderschöne, weite Atmosphäre

Jasmin: symbolisiert die Liebe zum Göttlichen

Johanniskraut: gemütsaufhellend

Kalmuswurzel: Stärkung der Wahrnehmung,

Kampfer: reinigt innere und äußere Räume

Katzenminze: euphorisch

Königskerze: aufrichtend 

Lavendel:  zur Klärung, belebt und reinigt

Lorbeer:  Förderung der Hellsichtigkeit

Malve: Schutz vor Krankheit - gut geeignet in einer Räuchermischung mit  

            Johanniskraut, Eisenkraut, Rose, Angelika, Kalmus, Mariendistel, Linde,

            Sonnenhut, Wegwarte

Mariengras: Ritualräucherung, die das Freundliche und Schöne einladen und ehren

Minze: bei Gedächtnisschwäche, gegen Ohnmachtsanfälle

Muskatellersalbei: reinigend, aphrodisierend

Myrrhe: Symbol für den Schoß der Erde
Myrteblätter: Räucherung symbolisiert Reinheit und Schönheit

Nelke: stärken das Gedächtnis, erzeugen einen klaren Geist

Olibanum Eritrea: Reinigung, Öffnen für die Kommunikation mit den höheren Welten

Oregano: stärkend

Patchouliblätter: vermittelt die ausschweifende Lebendigkeit von Mutter Natur

Rosmarin: zur Anregung, zur Nervenstärkung, für rituelle Räucherungen 

Tonkabohnen: harmonisierend und gemütsaufhellend

Sandelholz: entspannend und meditativ

Sandarak: beruhigend, entspannend, entkrampfend

Thymian: stärkend, antiseptisch,  antibakteriell 

Wacholder: desinfizierend, schutzmagisch, gibt Standfestigkeit 

Wermut: schutzmagisch

Ysop: stark klärend und reinigend

Zitronenmelisse:  beruhigt, gibt Kraft bei starken geistigen Anstrengungen
Zitronenverbene: vertreibt  Stechmücken 


 


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